Vergleichsstücke in der Gemeinde Pfungstadt

Eich

VSt 1: lS II a 3 - 39
VSt 2: L 5 Al  58
VSt 3: L/Mo  62
VSt 4: L 4 Al  67

Eschollbrücken

VSt 1: S 4 Al  28
VSt 2: S 3 Al  35
VSt 3: Sl 3 Al  42
VSt 4: sL 5 Al  53
VSt 5: LT/lS 4 Al  55
VSt 6: SL 4 Al  49

Hahn


VSt 1: L 3 Al  72
VSt 2: lS 2 Al  55
VSt 3: sL 4 Al  57
VSt 4: LT 5 Al  51
VSt 5: T 5 Al  49
VSt 6: L 4 Al  65

Pfungstadt


MSt 2607.04: lS 2 Al  61
MSt 2607.05: sL 2 Al  75
VSt 1: SL 4 Al  49
VSt 2: L 4 Al  65
VSt 3: LT 5 Al  50
VSt 4: Mo 2  49
VSt 5: T 5 Al  44

Naturraum "Hessisches Ried"

 

Bodentyp: Regosol (RQ)

Nutzbare Feldkapazität  = 85 bis 90 

Rezente Hydromorphiemerkmale ab 1 m

Ungleichmäßige Wurzelverteilung 

Mittlere bis geringe Packungsdichte

Wertbestimmende Standorteigenschaften des Bodens:

geringe bis mittlere nFK 

carbonatfrei

Grünlandnutzung

 

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VSt 1 in Eich: 
lS II a 3 - 39

  1. schwach humoser, sandiger Lehm, 2.5 dm (Ah)
  2. sandiger bis feinsandiger Lehm, 1 dm (II ilC)
  3. sehr schwach lehmiger Sand, 4.5 dm (III ilC)
  4. grober Sand bis sehr schwach lehmiger Sand mit Bändern aus Torf, 2 dm (IV ilC)
  5. schwach gebleichter, schwach eisenschüssiger bis eisenschüssiger, sehr schwach lehmiger Sand mit Bändern aus Torf, 6 dm (V aGo)

Bodentyp: schwach pseudovergleyte Parabraunerde  (sLL)

Nutzbare Feldkapazität bis 8 dm = 110 bis 120; Bemerkung: Rheinweiß als Wurzelbarriere

Rezente Hydromorphiemerkmale ab 3 dm

Gleichmäßige Wurzelverteilung bis zur Wurzelbarriere; dann ungleichmäßig

Mittlere Packungsdichte bis 8 dm; dann hoch

Wertbestimmende Standorteigenschaften des Bodens:

mittlere nFK im Wurzelraum

kein Grundwasseranschluss im Sommer

gelegentliche Vernässung (Luftmangel im Frühjahr)

mittlerer Humusstatus

Bewirtschaftungserschwernisse: Rheinweiß im Untergrund

 

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VSt 2 in Eich: 
L 5 Al  58

  1. schwach humoser bis humoser, schwach toniger, sandiger Lehm, 3 dm (Ap)
  2. gebleichter, sehr schwach eisenschüssiger, sehr schwach toniger, lehmiger Sand, 1 dm (II Sw-Al)
  3. sehr schwach gebleichter, schwach eisenschüssiger, schwach toniger bis toniger Lehm, 3.5 bis 4 dm (III Swd-Bt)
  4. sehr stark kalkhaltiger, sandiger Lehm, 5 dm (IV fGco)
  5. kalkhaltiger Sand, 2 dm (V elC)

Bodentyp: Parabraunerde (LL) über Niedermoor (HN)

Nutzbare Feldkapazität 130

Gleichmäßige Wurzelverteilung bis 5.5 dm

Mittlere Packungsdichte

Wertbestimmende Standorteigenschaften des Bodens:

mittlere  nFK 

Grundwasseranschluss im Sommer wegen der Lage in einer Rinne 

Vernässung und Luftmangel im Frühjahr

hoher Humusstatus 

zunehmender Carbonatgehalt im Untergrund 

Stickstoffnachlieferung aus Niedermoorhorizont problematisch

Nährstoff- und Spurenelementversorgung eventuell problematisch

Fremdbesatz (hoher Unkrautdruck)

eingeschränkte Befahrbarkeit

 

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VSt 3 in Eich: 
L/Mo  62

  1. schwach humoser bis humoser, kräftiger Lehm, 2.5 dm (Ap)
  2. schwach gebleichter bis gebleichter, schwach eisenschüssiger bis eisenschüssiger, toniger Lehm 1.5 dm (Bt)
  3. stark gebleichter, stark feinsandiger Lehm, 1.5 dm (Gw)
  4. torfiger, lehmiger Ton 2 dm (Hu)
  5. Niedermoor, 5.5 dm (Hv)
  6. kalkhaltiger, stark gebleichter, lehmiger bis stark lehmiger Sand, 2 dm (Gco)

Bodentyp: reliktischer Gley (rGG)

Nutzbare Feldkapazität bis 9.5 dm = 150; Bemerkung: Rheinweiß als Wurzelbarriere

Rezente Hydromorphiemerkmale ab 3 dm

Gleichmäßige Wurzelverteilung bis zur Wurzelbarriere; dann ungleichmäßig

Mittlere Packungsdichte bis 9.5 dm; dann hoch

Wertbestimmende Standorteigenschaften des Bodens:

mittlere nFK im Wurzelraum

kein Grundwasseranschluss im Sommer

gelegentliche Vernässung (Luftmangel im Frühjahr)

mittlerer  Humusstatus

Rheinweiß im Untergrund

 

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VSt 4 in Eich: 
L 4 Al  67

  1. schwach humoser und humoser, schwach feinsandiger bis kräftiger Lehm, 3 dm (Ap)
  2. gebleichter, schwach eisenschüssiger, stark sandiger Lehm bis schwach toniger, stark lehmiger Sand, 4.5 dm (II Sw- ijlC)
  3. sehr schwach eisenschüssiger, kräftiger bis schwach toniger, schwach sandiger Lehm, 2 dm (III Sd-Bt)
  4. kalkhaltiger bis stark kalkhaltiger, sehr schwach lehmiger Sand (IV elC-erGco) 

 

Bodentyp: Regosol (RQ)

Nutzbare Feldkapazität bis 7 dm = 80; Bemerkung: Rheinweiß (elC) als Wurzelbarriere

Gleichmäßige Wurzelverteilung bis zur Wurzelbarriere

Geringe bis mittlere Packungsdichte 

Wertbestimmende Standorteigenschaften des Bodens:

geringe nFK im Wurzelraum

kein Grundwasseranschluss im Sommer

mittlerer Humusstatus im Ap

Bewässerung insbesondere bei Sonderkulturen (Spargel, Feldgemüse u.ä.) erforderlich

Bewirtschaftungserschwernisse: Rheinweiß im Untergrund

 

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VSt 1 in Eschollbrücken: 
S 4 Al  28

  1. schwach humoser, kalkhaltiger Sand, 3 dm (Ap)
  2. kalkhaltiger Sand, 1.5 bis 2.5 dm (elCh)
  3. schwach gebleichter, sehr schwach eisenschüssiger, schwach lehmiger bis lehmiger Sand, 1.5 dm (Go-sBt)
  4. stark kalkhaltiger Sand, 3.5 dm (elC)
  5. sehr stark kalkhaltiger Sand, 2 dm (elCc)

Bodentyp: Kolluvium (YK)

Nutzbare Feldkapazität 110

Rezente Hydromorphiemerkmale ab 4.5 dm

Gleichmäßige Wurzelverteilung 

Mittlere Packungsdichte

Wertbestimmende Standorteigenschaften des Bodens:

geringe nFK im Wurzelraum

kein Grundwasseranschluss im Sommer

mittlerer bis hoher Humusstatus im Ap

Carbonatfrei

Bewässerung insbesondere bei Sonderkulturen (Spargel, Feldgemüse u.ä.) erforderlich

 

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VSt 2 in Eschollbrücken: 
S 3 Al  35

  1. schwach humoser Sand, 2 dm (Ap)
  2. schwach humoser Sand, 2 bis 2.5 dm (M)
  3. sehr schwach gebleichter bis schwach gebleichter, schwach eisenschüssiger Sand bis sehr schwach lehmiger Sand, 7 dm (ilC-rGo)

Bodentyp: Kolluvium (YK)

Nutzbare Feldkapazität 120; Bemerkung: Rheinweiß (elC) als Wurzelbarriere

Rezente Hydromorphiemerkmale ab 3 dm

Gleichmäßige Wurzelverteilung bis zur Wurzelbarriere

Mittlere Packungsdichte 

Wertbestimmende Standorteigenschaften des Bodens:

geringe nFK im Wurzelraum

kein Grundwasseranschluss im Sommer

mittlerer Humusstatus im Ap

Carbonatfrei

Bewässerung insbesondere bei Sonderkulturen (Spargel, Feldgemüse u.ä.) erforderlich

 

 

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VSt 3 in Eschollbrücken: 
Sl 3 Al  42

  1. schwach humoser bis humoser, sehr schwach lehmiger Sand, 3 dm (Ap)
  2. schwach humoser, sehr schwach gebleichter, sehr schwach eisenschüssiger, sehr schwach lehmiger Sand, 1.5 dm (M)
  3. schwach gebleichter, sehr schwach eisenschüssiger Sand, 3.5 dm (Al)
  4. sehr schwach gebleichter, schwach eisenschüssiger, schwach toniger, lehmiger Sand, 2 dm (Bt)
  5. stark kalkhaltiger, sehr schwach gebleichter, sehr schwach eisenschüssiger Sand, 2 dm (elC)

Bodentyp: Braunerde  (BB)

Nutzbare Feldkapazität bis 5 dm = 115; Bemerkung: Rheinweiß als Wurzelbarriere

Gleichmäßige Wurzelverteilung bis zur Wurzelbarriere; dann ungleichmäßig

Mittlere Packungsdichte bis 5 dm; dann hoch

Wertbestimmende Standorteigenschaften des Bodens:

mittlere nFK im Wurzelraum

kein Grundwasseranschluss im Sommer

gelegentliche Vernässung (Luftmangel im Frühjahr)

mittlerer Humusstatus

Bewirtschaftungserschwernisse: Rheinweiß im Unterboden

 

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VSt 4 in Eschollbrücken: 
sL 5 Al  53

  1. schwach humoser bis humoser, kalkhaltiger, schwach feinsandiger bis schwach sandiger Lehm, 3 dm (Acp)
  2. kalkhaltiger, sandiger Lehm bis schwach feinsandiger Lehm, 2 dm (Bcv)
  3. sehr stark kalkhaltiger, sandiger Lehm, 1.5 bis 2 dm (elC)
  4. stark kalkhaltiger, schwach gebleichter, sehr stark eisenschüssiger, schwach lehmiger feiner Sand, 4 dm (Gco)
  5. kalkhaltiger, schwach gebleichter bis gebleichter, schwach eisenschüssiger Sand mit Bändern aus sandigem bis feinsandigem Lehm, 3 dm (Gco)

Bodentyp: Pararendzina (RZ)

Nutzbare Feldkapazität 120

Rezente Hydromorphiemerkmale ab 2.5 dm

Gleichmäßige Wurzelverteilung 

Mittlere Packungsdichte im Oberboden; dann gering

Wertbestimmende Standorteigenschaften des Bodens:

geringe nFK im Wurzelraum

kein Grundwasseranschluss im Sommer

mittlerer Humusstatus im Ap

Carbonatreich

 

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VSt 5 in Eschollbrücken:
LT/lS 4 Al  55

  1. schwach humoser bis humoser, stark kalkhaltiger, toniger bis schwach toniger Lehm, 2.5 dm (Acp)
  2. stark kalkhaltiger, sehr schwach gebleichter, sehr schwach eisenschüssiger, lehmiger Sand, 3.5 dm (II elC)
  3. stark kalkhaltiger, sehr schwach gebleichter, sehr schwach eisenschüssiger, sehr schwach lehmiger bis schwach lehmiger Sand, 7 dm (III Go-elC)
  4. stark kalkhaltiger, schwach gebleichter, schwach eisenschüssiger, schwach lehmiger bis lehmiger Sand, 2 dm (IV Go-elC)

Bodentyp: Braunauenboden - Vega  (AB)

Nutzbare Feldkapazität 90

Rezente Hydromorphiemerkmale ab 3 dm

Gleichmäßige Wurzelverteilung im Oberboden

Mittlere Packungsdichte im Ap; dann hoch

Wertbestimmende Standorteigenschaften des Bodens:

geringe nFK im Wurzelraum

kein Grundwasseranschluss im Sommer

mittlerer Humusstatus im Ap

Carbonatreich

 

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VSt 6 in Eschollbrücken: 
SL 4 Al  49

  1. schwach humoser bis humoser, kalkhaltiger, lehmiger Sand, 3 dm (aAp)
  2. kalkhaltiger, schwach gebleichter, sehr schwach eisenschüssiger, feinsandiger Lehm, 0.5 bis 1 dm (aM)
  3. kalkhaltiger, schwach gebleichter, eisenschüssiger, schwach feinsandiger bis kräftiger Lehm, 1 bis 1.5 dm (aM)
  4. schwach humoser, lehmiger Ton, 1 dm (rAp)
  5. stark gebleichter bis schwach eisenschüssiger, lehmiger Ton, 1.5 bis 2 dm (P-Go)
  6. stark kalkhaltiger, gebleichter, eisenschüssiger, toniger bis stark toniger Lehm, 4 dm (elC-Go)

 

Bodentyp: Kolluvium (YK)

Nutzbare Feldkapazität 145 bis 9 dm

Rezente Hydromorphiemerkmale ab 5 dm

Gleichmäßige Wurzelverteilung 

Mittlere Packungsdichte 

Wertbestimmende Standorteigenschaften des Bodens:

mittlere  nFK im Wurzelraum

kein Grundwasseranschluss im Sommer

mittlerer Humusstatus im Ap

 

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VSt 1 in Hahn: 
L 3 Al  72

  1. humoser, schwach feinsandiger bis kräftiger Lehm, 3 bis 3.5 dm (Ap)
  2. sehr schwach humoser, schwach feinsandiger bis kräftiger Lehm, 1.5 bis 2 dm (M1)
  3. sehr schwach humoser, sehr schwach gebleichter, kräftiger bis schwach toniger Lehm, 3.5 bis 4 dm (M2)
  4. gebleichter, schwach eisenschüssiger, schwach toniger bis toniger Lehm, 2.5 dm (rGo-M)
  5. kalkhaltiger, gebleichter, eisenschüssiger, feinsandiger bis sandiger Lehm, 0.5 bis 1 dm (rGo-elC) 

Bodentyp: Kolluvium (YK)

Nutzbare Feldkapazität 120; Bemerkung: Rheinweiß (elC) als Wurzelbarriere

Gleichmäßige Wurzelverteilung bis zur Wurzelbarriere

Mittlere Packungsdichte

Wertbestimmende Standorteigenschaften des Bodens:

geringe bis mittlere  nFK im Wurzelraum

kein Grundwasseranschluss im Sommer

mittlerer Humusstatus im Ap

 

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VSt 2 in Hahn: 
lS 2 Al  55

  1. schwach humoser bis humoser, sehr schwach kalkhaltiger, lehmiger Sand, 3 dm (Ap)
  2. sehr schwach humoser, sehr schwach kalkhaltiger, lehmiger Sand, 4 dm (M)
  3. kalkhaltiger, schwach lehmiger bis lehmiger Sand, 6 dm (elC)
  4. stark kalkhaltiger, toniger bis stark toniger Lehm, 1 dm (elC)

Bodentyp: reliktischer Gley (rGG)

Nutzbare Feldkapazität bis 9 dm = 115

Gleichmäßige Wurzelverteilung im Ober- und Unterboden

Mittlere Packungsdichte bis 6.5 dm; dann hoch

Wertbestimmende Standorteigenschaften des Bodens:

mittlere nFK im Wurzelraum

kein Grundwasseranschluss im Sommer

gelegentliche Vernässung (Luftmangel im Frühjahr)

mittlerer Humusstatus

carbonatreich

Bewirtschaftungserschwernisse: Rheinweiß im Unterboden (Band mit Kalkkonkretionen)

 

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VSt 3 in Hahn: 
sL 4 Al  57

  1. humoser, sehr schwach kalkhaltiger, schwach toniger, sandiger Lehm, 3 bis 3.5 dm (Ap)
  2. sehr schwach humoser, schwach kalkhaltiger bis kalkhaltiger, sehr schwach gebleichter, schwach eisenschüssiger, schwach toniger bis toniger, sandiger Lehm mit Nestern aus schwach lehmigen bis lehmigen Sand, 3 dm (rGo)
  3. stark kalkhaltiger, sehr schwach gebleichter, schwach eisenschüssiger, schwach lehmiger bis lehmiger Sand, 2.5 dm (rGo-elC)
  4. schwach kalkhaltiger, sehr schwach gebleichter bis schwach gebleichter, schwach eisenschüssiger Sand mit Bändern aus Kalkkonkretionen, 2.5 dm (rGo-elC)

Bodentyp: Pelosol (DD)

Nutzbare Feldkapazität bis 7.5 dm = 90

Rezente Hydromorphiemerkmale ab 2,5 dm

Gleichmäßige Wurzelverteilung Oberboden; dann ungleichmäßig

Mittlere bis hohe Packungsdichte

Wertbestimmende Standorteigenschaften des Bodens:

geringe nFK im Wurzelraum

kein Grundwasseranschluss im Sommer

gelegentliche Vernässung (Luftmangel im Frühjahr)

geringer bis mittlerer Humusstatus

Carbonatreich

Bewirtschaftungserschwernisse: erschwerte Bodenbearbeitung aufgrund des Tongehaltes

 

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VSt 4 in Hahn: 
LT 5 Al  51

  1. schwach humoser, sehr schwach kalkhaltiger, toniger Lehm, 2.5 bis 3 dm (Ap)
  2. schwach kalkhaltiger, schwach gebleichter, schwach eisenschüssiger, stark toniger Lehm bis stark lehmiger Ton, 2.5 dm (P)
  3. sehr stark kalkhaltiger, feinsandiger bis schwach sandiger Lehm, 1.5 dm (elC)
  4. sehr stark kalkhaltiger, schwach gebleichter, schwach eisenschüssiger, schwach lehmiger Sand, 6 dm (elC)

Bodentyp: Pelosol (DD)

Nutzbare Feldkapazität = 105

Rezente Hydromorphiemerkmale ab 4 dm

Gleichmäßige Wurzelverteilung im Oberboden; dann ungleichmäßig

Mittlere Packungsdichte im Oberboden, hohe Packungsdichte im Unterboden

Wertbestimmende Standorteigenschaften des Bodens:

mittlere nFK im Wurzelraum

kein Grundwasseranschluss im Sommer

gelegentliche Vernässung (Luftmangel im Frühjahr)

hoher Humusstatus

Carbonathaltig

Wurzelbarriere in 6.5 dm (elC)

Bewirtschaftungserschwernisse: erschwerte Bodenbearbeitung aufgrund des Tongehaltes

 

 

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VSt 5 in Hahn:
T 5 Al  49

  1. stark humoser, sehr schwach kalkhaltiger, stark lehmiger Ton, 3 dm (Ap)
  2. humoser bis schwach humoser, sehr schwach kalkhaltiger, stark lehmiger Ton, 1 dm (Ah-P)
  3. sehr schwach kalkhaltiger, gebleichter, schwach eisenschüssiger, stark toniger Lehm bis stark lehmiger Ton, 2.5 dm (P)
  4. sehr stark kalkhaltiger, feinsandiger bis schwach sandiger Lehm, 1.5 dm (elC)
  5. stark kalkhaltiger, gebleichter, schwach eisenschüssiger, feinsandiger bis schwach feinsandiger Lehm, 4.5 dm (elC)

Bodentyp: Kolluvium (YK)

Nutzbare Feldkapazität 140

Gleichmäßige Wurzelverteilung im Ober- und Unterboden

Mittlere Packungsdichte 

Wertbestimmende Standorteigenschaften des Bodens:

mittlere  nFK im Wurzelraum

kein Grundwasseranschluss im Sommer

mittlerer Humusstatus im Ap

Ton im Untergrund als Staukörper und Bewirtschaftungserschwernis

 

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VSt 6 in Hahn:
L 4 Al  65

  1. schwach humoser bis humoser, sehr schwach kalkhaltiger, feinsandiger Lehm, 3 dm (Ap)
  2. sehr schwach humoser, schwach kalkhaltiger bis kalkhaltiger, feinsandiger Lehm, 1.5 dm (M1)
  3. sehr schwach humoser, sehr schwach kalkhaltiger, kräftiger Lehm, 2.5 dm (M2)
  4. sehr schwach bis schwach humoser, lehmiger Ton, 1 bis 1.5 dm (II fAh)
  5. gebleichter bis stark gebleichter, schwach eisenschüssiger, schwach lehmiger Ton, 2 dm (III rGor-P)

 

Bodentyp: Kolluvium (YK)

Nutzbare Feldkapazität 140

Rezente Hydromorphiemerkmale ab 6 dm

Gleichmäßige Wurzelverteilung 

Mittlere Packungsdichte im Oberboden; dann gering

Wertbestimmende Standorteigenschaften des Bodens:

mittlere nFK im Wurzelraum

kein Grundwasseranschluss im Sommer

mittlerer Humusstatus im Ap

carbonathaltig

 

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MSt 2607.04 Pfungstadt:
lS 2 Al  61

  1. schwach humoser bis humoser, kalkhaltiger, lehmiger bis stark lehmiger feiner Sand, 2.5 dm (Ap)
  2. schwach humoser, kalkhaltiger, lehmiger Sand, 3 dm (II M)
  3. kalkhaltiger, sehr schwach eisenschüssiger, schwach lehmiger, schluffiger Sand, 7 dm (III rGo-M)

Bodentyp: Kolluvium (YK)

Nutzbare Feldkapazität > 200

Gleichmäßige Wurzelverteilung im Ober- und Unterboden

Mittlere Packungsdichte 

Wertbestimmende Standorteigenschaften des Bodens:

hohe  nFK im Wurzelraum

kein Grundwasseranschluss im Sommer

mittlerer Humusstatus im Ap

carbonathaltig

guter Ackerstandort

 

 

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MSt 2607.05 Pfungstadt:
sL 2 Al  75

  1. schwach humoser bis humoser, feinsandiger bis sandiger Lehm, 2.5 bis 3 dm (Ap)
  2. stellenweise schwach humoser, feinsandiger bis sandiger Lehm, 3 dm (M)
  3. feinsandiger Lehm, 7 dm (M)

Bodentyp: reliktischer Gley (rGG)

Nutzbare Feldkapazität 100

Rezente Hydromorphiemerkmale ab 3 dm

Gleichmäßige Wurzelverteilung im Oberboden

Mittlere Packungsdichte im Oberboden; dann stark wechselnde Packungsdichte im Unterboden; Niedermoor im Untergrund

Wertbestimmende Standorteigenschaften des Bodens:

geringe nFK im Wurzelraum

kein Grundwasseranschluss im Sommer

Vernässung und Luftmangel im Frühjahr

mittlerer Humusstatus im Ap

Carbonatreich

 

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VSt 1 in Pfungstadt:
 SL 4 Al  49

  1. schwach humoser bis humoser, kalkhaltiger, feinsandiger bis sandiger Lehm, 3 dm (Ap)
  2. stellenweise kalkhaltiger, gebleichter, eisenschüssiger, feinsandiger bis stark feinsandiger Lehm mit Bändern aus groben Sand und Bändern aus schwach feinsandigem bis kräftigem Lehm, 4.5 dm (rGco)
  3. kalkhaltiger, gebleichter bis stark gebleichter, eisenschüssiger, feinsandiger bis stark feinsandiger Lehm, 1.5 dm (rGr)
  4. Niedermoor, 1 dm (nHw)

Bodentyp: Kolluvium (YK)

Nutzbare Feldkapazität 150

Gleichmäßige Wurzelverteilung im Ober- und Unterboden

Mittlere Packungsdichte im Oberboden, hohe Packungsdichte im Unterboden

fossiler (zugeschwemmter) Oberboden (fAh) im Untergrund (ab 8 dm)

Rheinweiß im Untergrund 

Wertbestimmende Standorteigenschaften des Bodens:

mittlere  nFK im Wurzelraum

kein Grundwasseranschluss im Sommer

mittlerer Humusstatus im Ap

Rheinweiß im Untergrund als Staukörper und Bewirtschaftungserschwernis

 

 

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VSt 2 in Pfungstadt:
L 4 Al  65

  1. humoser, schwach kalkhaltiger, schwach feinsandiger Lehm, 3 bis 3.5 dm (Ap)
  2. schwach bis sehr schwach humoser, kalkhaltiger, feinsandiger Lehm, 3 dm (M)
  3. schwach gebleichter, schwach eisenschüssiger, kräftiger bis schwach toniger Lehm, 1 bis 1.5 dm (fGo-P)
  4. stellenweise schwach humoser, toniger bis schwach toniger Lehm, 2 dm (fAh)
  5. sehr stark kalkhaltiger, sandiger Lehm, 4 dm (elC)

Bodentyp: Pelosol (DD)

Nutzbare Feldkapazität = 80

Rezente Hydromorphiemerkmale ab 3 dm

Gleichmäßige Wurzelverteilung bis 3 dm; dann ungleichmäßig

Mittlere bis hohe  Packungsdichte

Wertbestimmende Standorteigenschaften des Bodens:

geringe nFK im Wurzelraum

kein Grundwasseranschluss im Sommer

mittlerer Humusstatus

Carbonathaltig

Rheinweiß im Untergrund

Bewirtschaftungserschwernisse: erschwerte Bodenbearbeitung aufgrund des Tongehaltes 

 

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VSt 3 in Pfungstadt:
LT 5 Al  50

  1. humoser, stellenweise sehr schwach kalkhaltiger, toniger Lehm, 3 dm (Ap)
  2. schwach gebleichter bis gebleichter, schwach eisenschüssiger bis eisenschüssiger, stark toniger Lehm bis stark lehmiger Ton, 3.5 dm (P)
  3. sehr stark kalkhaltiger, sandiger Lehm, 3 dm (elC)

Bodentyp: Niedermoor (HN)

Nutzbare Feldkapazität > 300

Gleichmäßige Wurzelverteilung bis 9 dm

Geringe bis mittlere Packungsdichte

Wertbestimmende Standorteigenschaften des Bodens:

sehr hohe  nFK 

Grundwasseranschluss im Sommer wegen der Lage in einer Rinne 

Vernässung und Luftmangel im Frühjahr

hoher Humusstatus (Problem: eingeschränkte Wirksamkeit von Bodenherbiziden)

zunehmender Carbonatgehalt im Untergrund

Stickstoffnachlieferung problematisch

geringer pH-Wert

Nährstoff- und Spurenelementversorgung problematisch

Fremdbesatz (hoher Unkrautdruck)

eingeschränkte Befahrbarkeit

 

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VSt 4 in Pfungstadt:
Mo 2  49

  1. stark bis sehr stark humoser, schwach toniger bis toniger, schwach sandiger Lehm, 3 bis 3.5 dm (Ap)
  2. erdiges, toniges Niedermoor, 2 dm (nHu)
  3. Niedermoor, 3.5 dm (nHw)

Bodentyp: Pelosol (DD)

Nutzbare Feldkapazität = 100

Rezente Hydromorphiemerkmale ab 3 dm

Gleichmäßige Wurzelverteilung bis 3 dm; dann ungleichmäßig

hohe Packungsdichte

Rheinweiß im Untergrund

Wertbestimmende Standorteigenschaften des Bodens:

geringe nFK im Wurzelraum

kein Grundwasseranschluss im Sommer

geringer Humusstatus

Carbonathaltig

Rheinweiß im Untergrund (elC) als Wurzelbarriere

Bewirtschaftungserschwernisse: erschwerte Bodenbearbeitung aufgrund des Tongehaltes

 

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VSt 5 in Pfungstadt:
T 5 Al  44

  1. schwach humoser, schwach lehmiger Ton, 3 dm (Ap)
  2. stellenweise schwach kalkhaltiger, schwach gebleichter, schwach eisenschüssiger bis eisenschüssiger, schwach lehmiger Ton, 1.5 bis 2 dm (P)
  3. stark kalkhaltiger, schwach gebleichter, schwach eisenschüssiger bis eisenschüssiger, toniger Lehm, 4 dm (rGco-P)
  4. sehr stark kalkhaltiger, schwach toniger, sandiger Lehm, 0.5 bis 1 dm (elC)

Im südlichen Teil der Gemeinde Pfungstadt finden sich Böden, die durch das Feinrelief der Flußauen  geprägt sind (alte, verlandete Bach- und Flussläufe). Es handelt sich um schwere Substrate, die durch das Grundwasser beeinflusst wurden bzw. um organogene Bodenbildungen mit Niedermoor im Untergrund. Die auftretenden Hydromorphiemerkmale können jedoch durchaus relektisch sein, da in den vergangenen Jahren und Jahrzehnten eine kontinuierliche Grundwasserabsenkung stattgefunden hat. Der mittlere Teil der Gemeinde wird durch den Schwemmfächer aus den Randgebieten des Oberrheingrabens bestimmt. Hier haben sich mitunter tiefgründige Kolluvien ausgebildet, die lediglich im Untergrund Vergleyungsmerkmale relektischer Natur aufweisen. In diesen Teilen Gemeinde finden sich die ertragreichen Böden, die ackerbaulich besonders interessant sind. Der nördliche Teil der Gemeinde wird von Sanden und ahnlehmigen Sanden geprägt, die als "pleistozäne Terrassenflächen" beschrieben werden. Diese Substrate eignen sich für den Feldgemüse-, Kartoffel- und Spargelanbau, erfordern jedoch Bewässerungsmaßnahmen.

Die Erstschätzung in den Gemarkungen Eich, Eschollbrücken und Hahn fand Anfang der 50er Jahr statt. Anfang der 80er Jahre erfolgte eine Nachschätzung dieser Gemarkungen, bei der eine sog. "Generalisierung" der Erstschätzung vorgenommen wurden. Laut Verwaltungsanweisung sollte bei dieser Maßnahme durch Zusammenfassung von ähnlichen Klassenabschnitten eine Vereinfachung des Karten- und Buchwerkes erfolgen. Dadurch wurde allerdings auch eine gewisse "Unschärfe" in die Bodenansprache hineingebracht. Die aktuelle Nachschätzung soll hier Abhilfe schaffen.
In der Gemarkung Pfungstadt war die Erstschätzung aus den 50er Jahren rechtskräftig. Seinerzeit wurden ca. 300 ha der Gemarkungsfläche (ca. 1.300 ha) als Grünland geschätzt. Zwischenzeitlich werden auch diese Flächen nachhaltig als Ackerland genutzt. Eine Nachschätzung mit dem Ackerschätzungsrahmen ist deshalb angebracht.

Das Ried:
Rhein und Neckar haben während der Eiszeit(en) mehrfach Ihren Lauf verändert. Es waren ungezähmte Flüsse, die regelmäßig Überschwemmungen verursachten und sich zwischen den Sanddünen immer wieder einen neues Bett suchten und unzählige Schlingen und Bögen hinterließen. Großen Anteil an den Überschwemmungen hatten die aus dem Odenwald herabfließenden Bäche (Weschnitz und Modau), die den Grundwasserspiegel schnell ansteigen ließen.
Mit der Umsetzung der Rheinbegradigung nach den Plänen von Tulla aus dem Jahre 1820 und dem Generalkulturplan von 1929 wurde dieser Naturraum nachhaltig verändert. Ziel des Planes war es, große Teil der bisher versumpften Riedebene für die Landwirtschaft trocken zu legen. Dabei war das Grabensystem so konzipiert, dass sie an den tiefsten Stellen des zu entwässernden Bereiches zusammenlaufen und durch Pumpwerke von dort weitergeleitet werden. Bereits bei der Aufstellung dieses Planes aber hatte man erkannt, dass eine Ertragssteigerung der Ernte in der Folgezeit nur durch großflächige Bewässerungsmaßnahmen erzielt werden könnte. Eine großräumige landwirtschaftliche Nutzung wurde dadurch möglich, es veränderte sich jedoch die ursprüngliche Riedlandschaft.

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VSt-Termin am 21. Februar 2008 in Pfungstadt.
Neben dem Schätzungsausschuss der Finanzverwaltung, der Flurbereinigungsbehörde und dem Hessischen Landesamt für Umwelt und Geologie (HLUG) nahmen auch viele interessierte Landwirte aus Pfungstadt an dem Einleitungstermin teil.