Vergleichsstücke im vorderen Odenwald
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VSt 1 in Vöckelsbach - lS5V 32

lS 5 V 32

Ackernutzung

Braunerde (BB):
Ah - Bv - II ilCv 

glimmerhaltiger Granitgrus im Untergrund

 

VSt 2 in Vöckelsbach - lS I b 3-42

lS I b 3 - 42

Grünlandnutzung

Braunerde (BB):
Ap -
Bv - II ilCv - III ilCv

glimmerhaltiger Granitgrus im Untergrund

 

VSt 3 in Vöckelsbach - lS II b 3-35

lS II b 3 - 35

Grünlandnutzung

Braunerde (BB):
Ap - Bv - II ilCv

glimmerhaltiger Granitgrus im Untergrund

 

VSt 4 in Vöckelsbach - L II b 3-46

L II b 3 - 46

Grünlandnutzung

Braunerde (BB):
Ah - Bv - II ilCv 

glimmerhaltiger Granitgrus im Untergrund


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Ertragsmesszahlen (EMZ) in der Gemarkung Vöckelsbach
Kreise = VSt
Bodenart als pdf

Die Böden der Gemarkung Vöckelsbach werden im Untergrund durch den Saprolit des Granit bestimmt, der deutlich weniger Lehmanteile als die darüber liegende Hauptlage enthält. Je nach Anteil der äolischen Komponente (Lößlehm) haben sich lS- bis sL-Böden ausgebildet. Es handelt sich dabei meist um Braunerden, die als eher nährstoffarm zu bezeichnen sind. Zudem treten Regosole und in den Tallagen hydromorphe Böden auf. Bei dem in der Gemarkung vorkommenden Granit und Diorit handelt es sich um magmatische Gesteine. Amphibolit, Glimmerschiefer und Gneis sind metamorphe Gesteine, die aus Mergel, Ton und Sandstein unter dem Einfluss von Druck und hohen Temperaturen entstanden sind.

In jeder Gemarkung sind für die wichtigsten und besonders typischen Böden Vergleichsstücke auszuwählen und zu beschreiben. Die Schätzung der Vergleichsstücke ist in Anlehnung an die Bewertung der Musterstücke durchzuführen (§ 7 BodSchätzG).

 

VSt in Ober-Laudenbach - lS III a 4- -27

lS III a 4-

Grünlandgrundzahl: 27

Bodentyp: Regosol (RQ)
rAp-Ah -
rAp - II ilCv

Granitgrus im Untergrund

 

 

VSt in Ober-Laudenbach - SL 2 V 62

SL 2 V

Bodenzahl: 62

Bodentyp: Kolluvium (YK)

Ap - M - II M

"Schwemmfächer"

 

 

VSt in Ober-Laudenbach - L I a 3-56

L I a 3

Grünlandgrundzahl: 56

Bodentyp: Pararendzina (RZ)

rAp-Ah - elCn - II elCn


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gelb = Böden aus Terrassensedimenten oder Flugsand
braun = Böden aus Löss
blassgelb = Böden aus lösslehmarmen Solifluktionsdecken mit Gesteinsanteilen


Die Gemarkung Ober-Laudenbach gehört wohl zu den südlichsten Gemarkungen Hessens. Die Gemarkung gehört zum Kreis Bergstrasse im vorderen Odenwald und liegt auf einer Höhe über NN von 220 m bis 250 m. Die Jahresdurchschnittstemperatur beträgt 8,6 Grad C (nach den Durchschnittsdaten von 1890 bis 1930) bzw. 8,8 Grad C (Durchschnittswert auf Grundlage der Messungen des Deutschen Wetterdienstes von 1960 bis 1990). Der Jahresniederschlag liegt alt bei 850 mm und neu bei 1060 mm.

Bei der Erstschätzung 1951 durch den amtlichen Bodenschätzer Fraatz wurden 3/4 der Gemarkung mit dem Ackerschätzungsrahmen und 1/4 mit dem Grünlandschätzungsrahmen geschätzt. Zwischenzeitlich haben sich die Bewirtschaftungsverhältnisse umgekehrt: fast die gesamte Gemarkung wird als Grünland genutzt, was als typisch für die Bodenschätzung im Odenwald anzusehen ist. 

In der Gemarkung kommen überwiegend Verwitterungsböden vor. Ursprungsgestein ist Granit und Granitdiorit. In der Erstschätzung tritt ein häufiger Wechsel der Bodenarten auf. Auffällig sind die hoch anstehenden Verwitterungsköpfe (Zustandsstufe 7 – Entstehung Vg). Ebenso auffällig sind die einzelnen Lößflächen (Lößköpfe) die bezüglich der Bodenart überwiegend in lS geschätzt wurden.  

Die Böden der Gemarkung werden im Untergrund durch die tertiäre Verwitterung (Saprolit) der genannten Gesteine (meist Granit) bestimmt. Die Basislage enthält deutlich weniger Lehmanteile als die darüber liegende Hauptlage. Je nach dem Anteil der äolischen Komponente (Lößlehm) der Hauptlage haben sich lS- bis sL-Böden ausgebildet.

Es handelt sich bei den Böden meist um Braunerden, die als eher nährstoffarm zu bezeichnen sind und die nur selten Pseudovergleyungsmerkmale aufweisen. In exponierten Hanglagen treten Regosole auf. In den Tallagen der Gemarkung finden sich hydromorphe Böden (meist Gleye). Insbesondere die Osthänge sind mit Lößen und Sandlößen verkleidet. Bei diesen kalkhaltigen Lößen handelt es sich um Pararendzinen. Bei der Erstschätzung wurden die entsprechenden Flächen im Bezug auf die Bodenart in lS und SL geschätzt (vgl. VSt 2 und VSt 5). Aufgrund des hohen Schluffgehaltes ist eine Schätzung in der Bodenart L erforderlich. Seltener finden sich erodierte Parabraunerden und Kolluvien.

In jeder Gemarkung sind für die wichtigsten und besonders typischen Böden Vergleichsstücke auszuwählen und zu beschreiben. Die Schätzung der Vergleichsstücke ist in Anlehnung an die Bewertung der Musterstücke durchzuführen (§ 7 BodSchätzG).

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Weitere VSt-Einleitungstermine:
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