Vergleichsstücke im Hessischen Ried
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Odenwald
Hessisches Ried

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Bensheim
Michelstadt

Hektarwert
Bensheim
Michelstadt

Schätzung
Schätzungsrahmen
Bergstrasse
Odenwaldkreis
Hessisches Ried
Land und Leute

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Sl 4 D  33

Bodentyp: Braunerde über reliktischem Gley (BB/rGG):
Ap - Bv - Go - rGco - rGr

Flugsand über Terrassensand
 

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Mo 3 - 42

Ackernutzung!

Bodentyp: Niedermoor (HNu):
Hp - (e)nHct - (e)nHcw
 

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Sl 4 Al  37

Bodentyp: tschernosemähnlicher Auenboden über reliktischem Gley (AT/rGG):
Ap - rGo-Axh - rGoc-Axh - Gco - Gw


 

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SL 4 Al  50

Bodentyp: tschernosemähnlicher Auenboden über reliktischem Gley (AT/rGG):
eAp - erGo - erGo

Rheintal-Tschernosem

 

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T/S II a 3 - 42 

Bodentyp: Pelosol über reliktischem Gley (DD/rGG):
Ah - II Ah-P - II P - III rGo - IV rGo

Terrassensand im Untergrund

In jeder Gemarkung sind für die wichtigsten und besonders typischen Böden Vergleichsstücke auszuwählen und zu beschreiben. Die Schätzung der Vergleichsstücke ist in Anlehnung an die Bewertung der Musterstücke durchzuführen (§ 7 BodSchätzG).

Die Gemarkungen Bobstadt und Riedrode gehören zur Gemeinde Bürstadt und liegen im Oberrheingraben im sogenannten Hessischen Ried. Die Böden dieser Gemarkungen wechseln auf engstem Raum in Abhängigkeit vom Feinrelief der Flußauen. Dies ist bedingt durch die besonderen Verhältnisse im Oberrheintalgraben (alte, stark mäandrierende und wieder verlandete Bach- und Flussläufe). Die Erstschätzung stellt diese Verhältnisse detailgenau dar.
Bezüglich der Hauptbodenarten treten nahezu alle im Schätzungsrahmen vorkommenden 8 mineralischen Bodenarten, sowie Moor auf. Insbesondere die Moor-Schätzung bedarf der Überarbeitung, da durch "Vererdung" der Charakter von Moor bzw. Niedermoor verloren gegangen ist. 
Als Entstehungsart wurden in der Regel Alluvialböden (Al) angesprochen. Diese auch als Schwemmlandböden bezeichneten Sedimente sind charakteristisch für den Oberrheintalgraben. Im östlichen Teil der Gemarkung Riedrode finden sich Flugsande über Terrassensanden. Demzufolge wurden hier Mischentstehungen DAl geschätzt.
Entsprechend der differenzierten Bewertung ist die Ertragsfähigkeit der Böden mit fast der gesamten Spanne der Reinertragsverhältniszahlen bewertet worden (20 bis 80).
 

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L 4 Al  63

Bodentyp:
tschernosemähnlicher Auenboden über reliktischem Gley (AT/rGG):
Ap - Axh - rGco - erGco - II erGo - II rGo

 

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LT 3 Al  72

Bodentyp:
Pelosol über reliktischem Gley (DD/rGG):
Ap - P  - erGo - erGro
 

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SL 3 Al  60

Bodentyp: Kolluvium (YK):
Ap - M - II ilC
 

Mäandersystem Biblis-Riedrode-Bürstadt-Bobstadt:
Das zwischen den oben genannten Orten liegende Mäandersystem hat den längsten und breitesten Altlauf des Blattbereichs (Worms Blatt Nr. 6316). Er schwingt mit 500 bis 900 m Breite in fast kreisförmigen Bogen von rd. 2,5 km Radius von Bürstadt im Gegenuhrzeigersinn bis Biblis und von da im Uhrzeigersinn bis Wattenheim. In dem breiten Altlauf finden sich zahlreiche angeschwemmte Sandbänke einerseits sowie Erosionsrinnen andererseits. Die Sandbänke wiederum werden von humosen bis stark humosen sandigen Lehmen bis lehmigen Sanden überlagert. Ebenso finden sich torfige, tonige Lehme und Tone und auch reine Torfe. Ein häufig anzutreffendes Profil weißt eine Dreiteilung auf:

Stark schluffiger, sandiger Lehm, mittel- bis dunkelbraun, karbonathaltig

Feinsandiger Schluff, hellbräunlich-gelb, sehr homogen, sehr karbonatreich

Fein- bis Mittelsand, rötlichgrau, karbonathaltig

(Erläuterungen zur Geologischen Karte von Hessen, Blatt Nr. 6316 Worms)

PDF-Dokument
Klassifikation nach Bodenart in der Gemarkung Bobstadt

PDF-Dokument
Klassifikation nach Ertragsmesszahl (EMZ) in der Gemarkung Bobstadt

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